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Ist die Krise der Musikindustrie vorbei?

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit steckte die Musikindustrie in einer schweren Krise. Sollte sie diese schweren Zeiten selbst zu verantworten haben? Kritiker meinen, die Musikindustrie habe viel zu lange Internetplattformen belächelt, auf denen Musik Charts sowie die Charts Top 100 kostenlos oder sehr viel preisgünstiger heruntergeladen werden konnten. Die Verantwortlichen schieben diese Vorwürfe beiseite und geben die Schuld an sogenannte Tauschbörsen im Internet und an die Raubkopierer weiter. In den letzten Jahren wurden Millionen von Musiktiteln, Alben oder auch Filme illegalerweise im Internet angeboten, getauscht oder sogar kostenlos verbreitet.

Plattenfirmen wurden für die Künstler immer unwichtiger

In der heutigen Zeit sind Künstler gar nicht mehr unbedingt auf eine Plattenfirma angewiesen. Viele Musiker verlassen sich auf sich selbst und vertreten ihre Musik professionell im Internet. Hier können sie ihre Musik verkaufen, bewerben und Kunden auf sich aufmerksam machen. Die Alben und CDs werden in günstigen Home Studios produziert und von hier aus direkt an die Fans verschickt.

Aufschwung der Musikindustrie

Wie man jedoch aktuell in den Nachrichten hört, sind die Verkaufszahlen von Musikträgern dieses Jahr wieder gestiegen. Ist die Krise nun vorbei? Und wie haben die Plattenfirmen diese gravierenden Probleme gelöst? Mehrere Plattenfirmen konnten sich das Internet hierfür zu Nutzen machen. Sie entwickelten Flatrates, mit denen man eine bestimmte Menge an Liedern einfach zu Hause recht preisgünstig downloaden konnte. Auf diesen Plattformen finden die Flatrate-Kunden alles, was das Herz begehrt, von den nationalen, sowie internationalen Musik Charts, die Charts Top 100, bis hin zu eher unbekannten Titeln. Auf das illegale Kopieren und Downloaden von Musik- und Filmträgern folgen in Deutschland mittlerweile hohe Strafen. Dies veranlasst wieder mehr Menschen dazu, Tonträger zu erwerben oder sie auf legalen Plattformen kostengünstig herunterzuladen.

In den USA sind die Verkaufszahlen von Musikalben im letzten Jahr deutlich um 3 Prozent gestiegen. Hierfür waren vor allem international bekannte Stars verantwortlich. Die britische Sängerin Adele verkaufte ihr Album ,,21" 2011 am erfolgreichsten. Aber auch Michael Bublé und Lady Gaga konnten sich über Millionen verkaufter Alben freuen. Der Verkauf von Digitalalben steigerte sich sogar um fast 20 Prozent. In einem Interview in New York spricht Jean- Bernard Levy, Chef des Medienkonzerns Vivendi davon, dass sich im letzten Jahr bei den Musikverkäufen ein eindeutiger Aufschwung feststellen lässt. Er und seine Mitarbeiter seien keinesfalls siegesgewiss, jedoch könnte die Musikindustrie sich an einem Wendepunkt befinden. Diese Worte lassen sicherlich viele Künstler, die bei einer Plattenfirma unter Vertrag stehen, aufatmen.

Dennoch wird die Musikindustrie weiter an innovativen Ideen arbeiten müssen, um ihre Verkaufszahlen weiter zu optimieren. Letztes Jahr ist hierfür ein guter Anfang gemacht worden, so bleibt es nur noch abzuwarten, ob sie den Aufschwung halten kann, um den Erfolg auch in diesem Jahr weiter auszubauen.

Sicherheit auf der Bühne

Auch wenn Schallplatten eine tolle Sache sind: Live-Musik hat auch ihren Reiz und reißt bei der richtigen Stimmung im Saal sogar noch mehr mit. Wer sich auf der Bühne bewegt, muss einiges zu seiner Sicherheit beachten, wie kürzlich ein Sicherheitsexperte von Armatix bekanntgab. Die Zahl der Unfälle, die aufgrund von herumliegenden Kabeln entstanden ist, ist enorm. Daher ist es wichtig, Kabel immer gut zu verlegen (wenn auch nur für einen oder wenige Abende) und wenn nötig mit Gaffa-Band am Boden zu befestigen, damit sich keine gefährlichen Stolperfallen bilden. Auch müssen Boxen, Verstärker und sämtliche Instrumente sicher stehen – denn wenn man später herumhüpft und wild tanzt, darf nichts umfallen. Das erscheint logisch, wird aber dennoch nicht immer beachtet, sodass es zu Unfällen kommt. Hinzu kommt, dass natürlich die Bühne an sich schon robust gebaut sein muss.

Brandgefahr ist ein ernstzunehmendes Risiko

Auch der Fall eines Brandes muss einkalkuliert werden. Das bedeutet, dass die Fluchtwege von der Bühne stets frei sein müssen und Kurzschlüsse auf jeden Fall zu einer Unterbrechung der Stromzufuhr führen müssen. Wenn man mit Pyrotechnik arbeitet, ist es sehr wichtig, nichts Brennbares auf der Bühne stehen zu lassen und unbedingt die Anweisungen eines Pyrotechnikers und generelle Gebrauchshinweise zu beachten. Der Experte von Armatix sagte, bei Auftritten von Pyro-Shows würden nur aus dem Grund nicht viel mehr Unfälle passieren als auf 'normalen' Bühnen, weil man automatisch mehr Acht gibt, sobald Feuerwerk im Spiel ist. Zusätzlich zur Sicherheit auf der Bühne muss natürlich auch die Sicherheit für die Zuschauer gewährleistet sein. Insbesondere die Fluchtwege und die Brandschutzbestimmungen spielen hier eine große Rolle.

Gehörschutz auf der Bühne

Wichtig für die Musiker ist es auch, auf das eigene Gehör zu achten und daher einen Gehörschutz auf der Bühne zu tragen.
Als besonders vorteilhaft hat sich dabei in den letzten Jahren vor allem auf großen Konzertbühnen das In-Ear-Monitoring erwiesen. Dabei handelt es sich um eine Art intelligenten Gehörschutz, denn die Musik wird klar und rein wahrgenommen, während die Umgebungsgeräusche gedämpft werden.
Es handelt sich bei dieser Form des Gehörschutzes, um kleine Ohrstöpsel, die kaum auffallen. Die einzelnen Musiker einer Band können ihren Sound optimal wahrnehmen, während Störgeräusche ausgeblendet werden.
Sicherlich sind für kleine Events und Solokünstler auch einfachere Lösungen möglich, wie zum Beispiel das Tragen eines gewöhnlichen Ohrstöpsels. Doch diese bieten nur wenig Komfort und sind bei größeren Events eher unpraktisch, schließlich sollte jeder Musiker mitbekommen, was auf der Bühne um ihn herum passiert, um im Bedarfsfall auch spontan reagieren zu können. Aber um Schäden des Hörsinns oder einen Tinnitus zu vermeiden, sollten Musiker auf der Bühne immer Gehörschutz tragen.

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